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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 30. April 2017
Losungstext:
Gott spricht: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen.
Jesaja 57,16
Lehrtext:
Gott hat uns errettet und uns berufen mit heiligem Ruf, nicht aufgrund unseres Tuns, sondern aufgrund seiner freien Entscheidung und seiner Gnade, die uns in Christus Jesus zugedacht wurde.
2.Timotheus 1,9

Beerdigung

 

 

Der Tod eines Menschen lässt die Angehörigen traurig und oft ratlos zurück. Da will der Schmerz über den Verlust und die Erschütterung durch das Geschehene verarbeitet werden. Doch man muss Entscheidungen für die nächsten Stunden und Tage treffen: wie möchte ich Abschied nehmen, wann soll die Trauerfeier stattfinden und mit wem, wer muss benachrichtigt werden usw.

 

Da ist es gut, sich schon einmal vorher Gedanken zu machen.

 

Die folgenden Anregungen und Informationen können Ihnen dabei eine Hilfe sein:

 

Klären Sie frühzeitig, welches Bestattungsunternehmen Ihr Vertrauen genießt und Sie im Todesfall beraten und betreuen soll. Scheuen Sie auch nicht davor zurück, mit Ihren Angehörigen darüber zu sprechen, wie eine Bestattung ausgeführt werden soll: soll es eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung mit Urnenbeisetzung werden, auf welchem Friedhof möchten Sie Ihre letzte Ruhe finden? Das alles können Sie mit guten Bestattern in Ruhe besprechen.

 

Wenn ich weiß, dass ein mir vertrauter Mensch sterben muss, dann ist es wichtig für beide, diese letzte gemeinsame Zeit ehrlich und bewusst miteinander zu erleben. Klärende Worte, Worte des Dankes aber auch der Fragen und der Ratlosigkeit haben hier ihren Platz; ebenso gemeinsame Erinnerungen mit Lachen und Weinen und gute Wünsche sollten zur Sprache kommen und nicht zuletzt tun auch das gemeinsame Schweigen, eine Berührung, ein Händedruck gut. Besondere Bedeutung können für den Sterbenden Worte des Loslassens haben. „Danke, dass Du bei uns warst und bist. Aber wenn Du nun gehen willst, darfst Du das tun. Wir werden traurig sein, aber es ist in Ordnung. Wir werden es alleine schaffen.“

 

Ist der Tod zu Hause eingetreten, braucht niemand in hektische Betriebsamkeit zu verfallen. Geben Sie dem letzten Atemzug Ihres Angehörigen seine Zeit.

 

Benachrichtigen Sie dann einen Arzt, der den Tod feststellt und einen Totenschein ausstellt.

 

Rufen Sie den Bestatter an und verabreden Sie mit ihm, wann er zu Ihnen kommen soll. Denken Sie immer daran: alles braucht seine Zeit, auch Ihre Empfindungen.

 

Was viele gar nicht mehr wissen ist, dass Sie Ihren Verstorbenen bis zu 36 Stunden zuhause behalten können. So können Sie Ihren verstorbenen Angehörigen langsam aus seiner gewohnten Umgebung verabschieden.

 

Ganz wichtig: Wenn Sie in allen diesen Phasen und in der Zeit des Abschiednehmens Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte jederzeit an Ihr zuständiges Pfarramt.

Denken Sie immer daran: Der Tod gehört zum Leben dazu. Wir brauchen also weder Angst vor dem Tod noch vor unseren Verstorbenen zu haben.

 

Ist der Verstorbene/die Verstorbene Mitglied unserer Kirche, werden wir selbstverständlich die Trauerfeier und die Beisetzung mitgestalten und begleiten, wenn das Ihr Wunsch ist. Bitte nehmen Sie dann so bald als möglich Kontakt zu uns auf, oder bitten Sie den Bestatter darum.

 

Ist der Verstorbene/die Verstorbene nicht Mitglied unserer Kirche, respektieren wir den Willen des Verstorbenen/der Verstorbenen und machen keine Trauerfeier im kirchlichen Rahmen. Ihr Bestatter kann dann auf Ihren Wunsch eine freie Trauerrednerin bitten, die Trauerfeier zu gestalten.

 

Allerdings sind wir selbstverständlich für die Angehörigen da, wenn sie unseren Beistand wünschen. Dazu treffen wir dann Verabredungen im Einzelfall.

 

Im letzten Buch der Bibel steht: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde.  Und Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.“ (Offenbarung 21, 1+3b).

Diese Hoffnung lässt mich leben ganz bis zum irdischen Ende, denn ich glaube fest daran, dass dann der neue Himmel und die neue Erde mich aufnehmen. Gott sei Dank!